mmorpg-spiele.comDestiny: Bungie – fragliche Firmenpolitik und Spott von Kollegen
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Destiny: Bungie – fragliche Firmenpolitik und Spott von Kollegen

Nachdem Bungies Creative Director Luke Smith in einem Interview auf der E3 mit Eurogamer sprach, will die Kritik über ihn, The Taken King und Bungie im allgemeinen nicht abreißen. Für die damals getroffene Aussage entschuldigt sich Smith nun ganz offiziell auf der Website von Destiny. Für die fragliche Preis- und Firmenpolitik hagelt es, trotz Einlenken von Bungie, aber dennoch Kritik von Seiten der Fans und von den Kollegen von Techland und Digital Extremes.

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Beginnen wir jedoch bei der Ursache des Shitstorms rund um den Creative Director. The Taken King ist die neue, große Erweiterung von Bungies MMO-Shooter Destiny und verursacht, mit den verschiedenen angebotenen Versionen, großen Frust in der Community. Eine Collecters Edition, welche zahlreiche zusätzliche Inhalte und Emotes bereit stellt, soll für den stolzen Preis von 100 Euro angeboten werden. Sie enthält das Hauptspiel, sowie die zwei bereits erschienenen DLCs. Spieler die bereits Besitzer des Hauptspiels und der DLCs sind fühlen sich übergangen, weil sie für die Boni der Collecters Edition alle Spiele noch einmal kaufen müssten.

Luke Smiths Interview mit Eurogamer schüttet da nur weiteres Öl ins Feuer, denn dort verteidigte er die fragwürdige Preispolitik von Bungie selbstsicher.

„Wenn ich ein Video rausbringe, das die neuen Emotes zeigt, werden die Leute ihr Geld gegen den Bildschirm werfen.“

„Es geht um die Wertschätzung. Darum, wie die Spieler den Wert der Inhalte beurteilen.“

– Luke Smith, Bungie Creative Director

Eine weitere Ursache der teils harschen Kritik ist die unglückliche Kooperation mit Red Bull. Denn wer in den USA und Kanada eine Dose des Energydrinks erwirbt, bekommt Zugang zu einer besonderen Mission sowie einem XP-Boost. Diese Kampagne ist mehr als fragwürdig und so regnet es wiederum Kritik und Spott von Spielern und Kollegen. So startete Techland einen Aufruf an die Spieler des in Deutschland indizierten Zombie-Adventures Dying Light. Die Fans sollen ein Glas Wasser austrinken und dabei ein Bild von sich posten. Wird eine gewisse Anzahl von Tweets erreicht, gibt es das kommende DLC für alle Fans kostenlos.

Die Entwickler von Digital Extremes schließen sich dem Spott an, nutzen als Grundlage jedoch die Bonus-Emotes der Collector’s Edition und veröffentlicht kostenlose Emotes für sein Free2Play-Spiel Warframe.

Um die Wogen rund um Bungie und seine Person zu glätten, ging Creative Producer Luke Smith jetzt auf die viele Kritik ein. Offiziell entschuldigte er sich bei den Fans und versuchte die Gemüter mit der Aussage zu besänftigen, dass ja schon immer für sarkastische Kommentare bekannt wäre und sich selbst als „Arschgesicht“ bezeichnete. Des weiteren sei es ihm bewusst, dass seine anfängliche Aussage so aussah, als würde es Bungie nicht kümmern, was die Community sagt. Smith bekräftigt aber, dass dies natürlich nicht der Fall wäre.

Spott der Kollegen

Um die übergangenen Destiny-Veteranen zu besänftigen enthüllte er, dass es die digitalen Boni der Collector’s Edition auch für 20 Dollar zu kaufen geben wird. Zwar machte sich Bungie in der letzten Zeit wenig Freunde mit ihren fragwürdigen PR-Entscheidungen, jedoch bleiben wir optimistisch, was die Inhalte des neusten DLCs angeht. Denn das bisher gesehene sieht recht gut aus.

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